|
|
|
Hüttenaufenthalt Faschina 2004 |
|
|
|
16.- 20. August 2004
von Julia und Kathrin Seitz, Kathrin Wertz und Linda
Lepple
Am 16.08.2004 um 8.00
Uhr trafen wir uns am Vereinshaus in Berg, wo 18 Kinder, Jugendliche und Betreuer
nur darauf warteten loszufahren. Da gab es leider nur noch ein Problem, denn
wir warteten noch aufgeregt auf Andrea.
Sie musste sich nämlich noch für das Essen der nächsten 5 Tage
kümmern und mußte beim Metzger warten. Die letzte Panik brach noch
einmal aus:Der eine vergaß noch dies und der andere das....!
Nach kurzer Zeit waren dann alle bereit und es konnte losgehen. Das Gepäck
wurde mit Müh und Not in den Autos verstaut und am Schluß hatten
dann noch alle ein Plätzchen gefunden. Um
sich die Fahrt etwas zu verkürzen, gab es verschiedene Möglichkeiten
der Unterhaltung in den 5 Auto´s. Es wurde geschlafen, geschnarcht, geschwätzt
und vor allem gelacht. Wir erreichten schließlich eine Tankstelle in Lindau,
wo wir alle unsere dringenden Bedürfnisse hinter uns bringen konnten. Die
Fahrt wurde fortgesetzt, doch
schon bald mussten wir feststellen, dass Andrea den Anschluß an die Fahrgemeinschaft
verloren hatte. Gerhard der rettende Held lotste Andrea dann per Handy zu einem
Treffpunkt. Von da an lief alles reibungslos bis zu unserem Ziel dem Walserhuus
in Faschina im Biosphärenpark Großes Walsertal. Da angekommen mussten
wir erstmal die Lage checken (Spitze) und danach stürmten wir die
Bude.
Die Zimmerverteilung machte keine großen Probleme, obwohl in manchen
Zimmern Platzmangel herrschte. Danach versammelten wir uns im Tagesraum, wo
Gerhard eine kleine Ansprache über die Hausordnung und das Übliche
hielt. Als wir dann über alles Bescheid wussten und alles erkundet hatten,
durften wir den ganzen Nachmittag mit eigenen Vorschlägen gestalten. Jeder
hatte Spaß!!!!
Für die Zwischenmahlzeit wurde von unsren Betreuern ein Mahl liebevoll
zubereitet, das sich Spaghetti Bolognese nennt. Das nächste mal versammelten
wir uns so gegen 18.00 Uhr, um zu grillen. Nachdem wir mit dem Grillen fertig
waren, wurde wieder kräftig geschwätzt und dabei manchmal viel gelacht.
So gegen 0.30 Uhr waren bei jedem die Äuglein zu und es war überall
einen himmlische Ruh.
Am
nächsten morgen um 7.00 Uhr begann dann für die meisten der 2. Tag,
da laute Musik zu hören war. Somit war unsere 1. Nacht sehr schnell vergangen
und alle gingen zum Frühstücken. Nach der frühen Mahlzeit erledigte
jeder seine Katzenwäsche und machte sich für den Tagesausflug an den
Seewald-See startklar. So gegen halb elf mussten wir dann damit beginnen unsere
Füße
über Stock und Stein zu heben, bis zu einer Bushaltestelle und von da an
war es ein Teerweg der uns an´s Ziel bringen sollte. Nach einer 1½
Stündigen Wanderung sahen wir den See immer näher kommen. Nach und
nach hüpften wir dann ins eisig kalte Wasser, wo wir aber nicht lange bleiben
konnten, da uns ein heftiger Wetterumschwung überraschte. So packten wir
unsere Sachen und traten den Heimweg an. Wir haben es gerade noch bis zur Bushaltestelle
geschafft, da begann es auch schon zu regnen. Wir warteten noch
ca. 20 min. unter einem Vordach auf den Bus. Endstation war dann bei einem kleinen
Souvenir-Laden, wo wir Postkarten kaufen konnten. Diese schrieben wir dann eifrig,
als wir wieder gemeinsam in unserer Hütte zusammen saßen und ansonsten
wurde der Nachmittag mit Ligretto spielen und Scoubidobänder knoten verbracht.
Zum Abendbrot gab es leckere Pizza und dann
kam das Highlight der Hütte, das HORRORWICHTELN. Nachdem jeder seine Geschenke
hatte, waren die meisten zufrieden und der Tag endete schließlich mit
glücklichen Gesichtern. Am
Mittwoch wollten wir schon nach dem Frühstück zum Lift laufen, aber
zuvor haben wir erst mal ein ordentliches Frühstück zu uns genommen.
Gerhard meinte dann, dass der heutige Tag ideal zum wandern
wäre und hielt dann auch gleich eine kleine Rede über das Programm.
Als erendlich ausgequatscht hatte gingen alle zum Vesper packen, waschen, Klamotten
richten........
Wir gingen dann direkt hoch ins kleine Dörfchen, wo der Lift war. Dort
angekommen, standen auch schon die ersten beim einchecken. Wir trafen uns dann
oben beim Ausstieg. Nun wanderten wir über einen Weg der sehr steinig aber
schön war, da am Wegrand viele Blumen und Schilder standen die für
die Wanderer gedacht sind. Endlich
ging es Berg ab. Manche hatten schon einen hungrigen Magen. Dort unten eine
Bank!!!! Das war die Rettung. Alle packten ihren Wecken aus und aßen
eine Runde. Einige von uns gaben dem ängstlichen Hund etwas der da angelaufen
kam!!! Es war ein recht netter Wauzi, der aber sehr schreckhaft war. Nach einiger
Zeit wurde er aber dank LINDA, KATHRIN und vor allem RICHI doch noch etwas zutraulich.
Nach dem Essen kündigte Gerhard an, dass wir in einer Hütte noch mal
Rast machen können, um da ein Eis zu essen. Danach setzten wir einen Fuß
vor den anderen und liefen zur Hütte, die schon zu sehen war. Ein steiniger
Weg führte uns zu ihr. Es war ziemlich viel los auf der Hütte, das
war deutlich zu sehen und auch zu hören. Ein unsichtbarer Sumpf mit Schlamm
brachte dann einigen eine schmutzige Wäsche ein und den anderen einen Lachanfall. Als
wir denn unser Eis gegessen hatten gings ab zum Lift, wo wir dann paarweise
nach unten fuhren. Die Fahrt war toll, doch für einige etwas zügig,
denn manche hatten dabei etwas Höhenangst bekommen. Als wir unten an der
Liftstation angekommen waren, war es nicht mehr weit zu unserer Hütte.
Ein schöner Tag ging mit einem reichlichen Abendessen zu Ende.
Der Morgen des vorletzten Tages begann ebenso wie die vorherigen. Erst laute
Musik dann waschen und anschließend frühstücken. An diesem Tag
war schon um 10.00 Uhr der Abmarsch zu einer Käserei vorgesehen. Dort führte
uns dann ein netter Herr durch seine Käserei und anschließend konnten wir bei
Ihm sogar Käsestücke als Mitbringsel für die Familie kaufen und
den Käse probieren. Zuhause
durften wir dann wieder selber entscheiden, auf was wir Lust hatten. Man konnte
sich mit spielen aus der Spielekiste, die Gerhard mitgebracht hatte beschäftigen
oder auch mit selbst mitgebrachten Spielen. Nach dem Abendessen, welches mit
Grillen verbracht wurde haben wir dann noch gemeinsame Spiele gemacht. Das Sofaspiel
brachte richtig Freude und auch alle waren von den Cocktail´s, die Andrea
und Gerhard vorbereitet haben begeistert. Dieser letzte Abend wurde noch etwas
länger...
Deshalb waren auch am nächsten und letzten Morgen einige etwas müde
beim Frühstück gewesen. Manche mussten sogar 2mal geweckt werden und
schliefen beim Frühstück immer noch. Es
wurde den ganzen morgen fleißig gepackt und danach war Selbstbeschäftigung
angesagt. Als Stärkung für die Heimfahrt gab es zum Mittagessen noch
leckere Kässpätzle. Als dann endlich die letzten Fahrer bereit waren
konnten wir die Heimfahrt antreten. Das ganze Gepäck wurde in den Autos
verstaut samt dem ganzen Pipapo, das wir ja von Abfahrt her kenne. Unterwegs
war nicht mehr viel los und wir hielten nur einmal an, um zu tanken. Als wir
kurz vor Berg waren, musste sich Linda übergeben, doch weiteres ist nicht
passiert. Als wir dann das Vereinshaus erreicht hatten, haben unsere Eltern
schon 1 Stunde auf uns gewartet.
Es waren 5 tolle Tage mit dem SC Berg auf der Faschina Hütte.
|
|