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Die großen Erfolge unserer
Tischtennis-Mädchen haben in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, daß die
Jugendlichen bei uns effektiv trainiert werden. Trotzdem waren wir uns in Tischtennisabteilung und
Vereinsführung einig: dies kann noch verbessert werden!
Ein Trainer aus dem Spitzensport war der große
Wunsch, um die schon auf Verbandsebene erfolgreichen Mädels weiter
voranzubringen und auch die Jungs besser weiter zu entwickeln.
Nach langer aufwendiger Suche wurden wir endlich fündig. Es gelang uns, einen
echten Spitzentrainer zu verpflichten: Martin Keller.
Martin hat sein Hobby zum Beruf
gemacht: er ist hauptberuflicher Tischtennis-Trainer. Aktuell trainiert er die
Damen-Mannschaft des SV Böblingen und erreichte mit seinem neu aufgestiegenen
Team schon vor Saisonabschluß den sicheren Klassenerhalt in der 1. Bundesliga.
Weiterhin ist Martin Trainer im Bundesstützpunkt des
Deutschen Tischtennis-Bundes in Wendlingen und Honorartrainer des TTVWH. Martin ist
der ideale Mann für den SC Berg. Er ist im Leistungssport zuhause, hat aber
auch viel Erfahrung aus dem Nachwuchsbereich.
Martin kommt jeden Mittwoch extra mit
dem Auto aus Böblingen, um in Kirchbierlingen das Jugendtraining zu leiten.
Dabei kümmert er sich speziell um die Leistungsgruppe der Mädchen U18 und
Jungen U18 und gibt nebenher den Trainern der Nachwuchstalente wertvolle Tipps.
Drei bis vier weitere Übungsleiter sorgen dafür, daß auch die anderen Kids gut
trainiert werden.
Damit sich die weite Anfahrt auch wirklich lohnt, leitet Martin nach dem Jugendtraining auch noch eine
Trainingsgruppe der Tischtennis-Damen und Herren. Auch bei den
Tischtennis-Aktiven kommt sein Training hervorragend an. Wurde vor ein paar
Wochen noch sehr locker und wie bei den meisten anderen Vereinen auf eigene
Faust trainiert, so weht jetzt ein neuer, frischer Wind durch die Halle. Martin
Steckenpferd ist die Beinarbeit. So verwundert es nicht, wenn Jugend
wie Aktive seit ein paar Wochen die Halle schweißtriefend verlassen und
abgekämpft, aber zufrieden Richtung Dusche marschieren.
Natürlich können alle viel vom neuen Trainer
des SC Berg lernen: er bemüht sich schließlich auch sehr um eine Verbesserung
der Technik und gibt wichtige taktische Tipps.
Trotzdem kommt auch der Spaß nicht zu kurz.
Nachdem sich alle ein Bisschen besser kennen gelernt haben, wissen sie, daß
Martin nicht nur ein harter Trainer sein kann, der nicht mit kritischen
Kommentaren geizt. Er ist auch ein netter Sportkamerad, der jede Menge Späße
auf Lager hat. So wird im Training des SC Berg auch weiterhin viel gescherzt
und gelacht.
Besonders im Aktiven-Training führte die
Verpflichtung von Martin zu einer deutlichen Steigerung des
Trainingsfleißes. Einige Damen und Herren, die in der Vergangenheit eher
seltene Trainingsgäste waren, stehen jetzt wieder regelmäßig jeden Mittwoch in
der Halle.
Daß das Training schon erste Früchte trägt,
darüber sind sich viele Trainingsteilnehmer und die Vereinsführung einig.
Natürlich sind auch weiterhin die
Trainingsbesucher herzlich willkommen, die nicht so leistungsorientiert
trainieren wollen und mehr den Breitensport und die Kameradschaft suchen. Für
sie stehen weiterhin genug Tische und Trainingspartner bereit.
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